Gabor Steingart

Zur Person

Gabor Steingart

Gabor Steingartspiegel_cover_reformenGabor Steingart, 47, kam als 28-Jähriger zum SPIEGEL. Seine Arbeit für das Nachrichtenmagazin begann er im Leipzig der Wendezeit, bevor er als Wirtschaftskorrespondent nach Bonn wechselte. Anschließend war er sechs Jahre lang Ressortleiter Wirtschaft in Hamburg. Danach leitete er sechs Jahre das Hauptstadtbüro des SPIEGEL in Berlin. Im Sommer 2007, zu Beginn des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes, wechselte er als Korrespondent nach Washington.
Steingarts Kolumne „WestWing“ erscheint seither auf SPIEGEL- Online, seine Kommentare veröffentlichen das „Wall Street Journal“, das Magazin “Foreign Policy” und das Internetportal www.realclearpolitics.com. Der Deutschlandfunk sendet Kommentare und Hörfunk-Essays von Steingart aus Amerika.

„Die Machtfrage. Ansichten eines Nichtwählers“ ist Steingarts fünfte Buchveröffentlichung. Die Taschenbuchausgabe erschien unter dem Titel “Die gestohlene Demokratie” im August 2009. Wie die vorherigen drei Bücher wurde es im Piper-Verlag herausgegeben. Nach Veröffentlichung  von „Deutschland – der Abstieg eines Superstars“ im Frühjahr 2004 wurde Steingart zum „Wirtschaftsjournalist des Jahres“ gewählt. Das Buch lieferte die Idee für den ZDF-Dreiteiler „Der Fall Deutschland“, der im Jahr 2006 den Deutschen Fernsehpreis gewann. Das im Frühjahr des selben Jahren veröffentlichte Globalisierungsbuch „Weltkrieg um Wohlstand“ erschien in mittlerweile 20 Staaten, darunter in China, den Arabischen Emiraten und in überarbeiteter Fassung 2008 in den USA. Ex-Außenminister Henry Kissinger nannte es einen „Realitätscheck für Amerika, präzise und packend geschrieben“. Der ehemalige Stellvertreter von US-Außenministerin Madeline Albright und heutige Präsident der Brookings Institution, Strobe Talbott, urteilte: “Globalisierung, das Kennwort unserer Zeit, schreit nach Neudefinition und frischer Analyse. Steingart liefert das.” Für die Spiegel-Titelgeschichte zum Buch wurde Steingart im Beisein des Altbundeskanzlers mit dem Helmut Schmidt-Journalistenpreis 2007 ausgezeichnet. Die Jury meinte: “Steingart setzt Themen gegen die Oberflächlichkeit”.

Gabor Steingart ist Sohn eines politischen Flüchtlings aus Ungarn und einer Berlinerin, geboren wurde er in Berlin-Kreuzberg, wo er seine ersten Lebensjahre verbrachte. An der Marburger Philipps-Universität und der Freien Universität Berlin studierte er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre. Nach dem Abschluss des Studiums besuchte er die Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalismus in Düsseldorf. Für den Stuttgarter Familien-Konzern arbeitete er zunächst in New York bei der Finanzzeitschrift “Corporate Finance”, bevor er Reporter der in Düsseldorf erscheinenden “Wirtschaftswoche” wurde.  1990 wechselte er zum SPIEGEL. Zurzeit lebt Steingart mit seiner Frau und seinen drei Kindern in den USA.

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