Einige Leserkommentare zu Berichten in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, dem Handelsblatt, dem Spiegel, der Süddeutschen Zeitung, der Welt und der Zeit

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung

GABOR STEINGARTS ABSTIEG: Am Boden aufgeschlagen
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/warum-muss-gabor-steingart-das-handelsblatt-verlassen-15440861.html
Stand 14.02.18 16:00 Uhr

Wer zahlt befiehlt … hoffentlich sind sich die Leser als Abonnenten des Handelsblatts auch bewusst. Jedenfalls zeigt der Fall, dass nicht geschrieben wird was Sache ist, sondern was die Investoren wollen.
B.W. 09.02.2018 – 17:22 Uhr

Ehrlich jetzt, das reicht fuer Rauswurf? Vorauseilender Gehorsam nimmt langsam bizarre Gestalten an. Offensichtlich war Steingart nicht der einzige, der Schulz’s Manoever mit hochgezogenen Augenbrauen (und zugegebenerweise starken Worten) betrachtete, dass Schulz jetzt einen Rueckzieher gemacht hat zeigt dass er so falsch nicht gelegen hat. Haette man es anders ausdruecken koennen? Sicher. Aber das gilt fuer vieles andere auch.
E.K. 09.02.2018 – 17:37 Uhr

H. Hanfeld mag H. Steingart nicht…. Um das zu erkennen, muss man nicht Mal Ihren Artikel aus dem Jahr 2014 gelesen haben. Aber von einem Vollblut-Journalisten, dessen klare und unerschrockene Berichte ich sehr schätze, hätte ich in einem solchen Fall von Beschneidung der Meinungs- und Pressefreiheit eine andere Reaktion erwartet ausser “dem gönn’ ich das!”.
C.B. 09.02.2018 – 19:39 Uhr

Er war jedenfalls besser als die Slomkas und Klebers… Er war für Meinungsfreiheit. Sie wird nach jedem Ende der Unterdrückungsphase wieder die Oberhand gewinnen.
P.K. 09.02.2018 – 19:42 Uhr

Goodbye Mainstream Media. Wirklich schade, mir hat der authentische und sehr unterhaltsame Schreibstil Steingart’s immer sehr gut gefallen. Man könnte vielleicht sagen dass im Falle von Sigmar Gabriels seine literarische Ader etwas mit ihm durchgegangen ist. Aber gerade dieses oft unverblümte Beziehen von Standpunkten hat meiner Meinung nach immer den Reiz des Morning Briefings ausgemacht. Zudem kann man sich ja nicht jedes Wort dreimal überlegen wenn man spät abends bzw. sehr früh morgens etwas geistreiches und erhellendes über die neuesten Entwicklungen in dieser politisch korrekt verlogenen Welt schreiben soll.
Z.H. 09.02.2018 – 20:49 Uhr



Handelsblatt

MORNING BRIEFING – Der perfekte Mord
http://www.handelsblatt.com/meinung/morningbriefing/morning-briefing-7-februar-der-perfekte-mord/20935060.html
Stand 14.02.18

Weiter so Herr Steingart, das System muß die Wahrheit ertragen können, dem Zensor keine Chance.
P.S. 09.02.2018, 15:57 Uhr

Tja, der Schulz hat sich ja auch im EU-Parlament bei den Tagesspesen recht großzügig bedient, jetzt möchte er das Außenministeramt. Der Vergleich mit Vatermörder passt absolut! Sollte ein Politiker abkönnen!
ERSTKLASSIGER KOMMENTAR, HERR GABROR STEINGART, HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH
K. H. 12.02.2018, 19:36 Uhr

IN EIGENER SACHE Handelsblatt und Gabor Steingart gehen getrennte Wege
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/in-eigener-sache-handelsblatt-und-gabor-steingart-gehen-getrennte-wege/v_detail_tab_comments/20946982.html Stand 14.02.18

Das ist extrem schade, und ich werde die klare journalistische Sprache vermissen, die nicht immer politisch korrekt war. Aber das war auch gut so.
Ich werde die baldige Kündigung meines Handelsblatt-Abos erwägen.
P.S. 09.02.2018, 16:43 Uhr

Diese Trennung ist mehr als bedauerlich! Gabor Steingart gab bisher dem Handelsblatt ein Gesicht. Und der von Herrn Holtzbrinck beanstandete Morning Briefing hatte das “Polittheaters” genau beschrieben: Was Martin Schulz mit Gabriel veranstaltet hat, erinnert an Macbeth, der auch alle Kontrahenten ermordet und selbst zum Schluss dieses Schicksal erleidet – auf dem Theater. Mit dem heutigen erzwungenen Verzicht von Schulz auf das Außenamt hat er den letzten Akt im Berliner Dramas vollzogen bzw. erlitten – leider kann nun Herr Gabor Steingart diesen Akt nun nicht mehr im Morning Briefing zu Ende schreiben.
Das heutige Briefing vom Chefredakteur ist so zahm, als ob er nach den Querellen im eigenen Haus “Kreide fressen” musste!
J.K. 09.02.2018, 17:02 Uhr

Deutschlands spitzeste Feder geführt von einem wunderbar scharfen Verstand, gehen zu lassen, das ist… wirklich… ein Jammer.
Ich werde mich vom Handelsblatt verabschieden und mein Abo kündigen. Jetzt ist es auch nur wieder nur eine Zeitung wie jede andere. (Gähn)
J.R. 09.02.2018, 17:03 Uhr

Was für eine phänomenale Fehlentscheidung! Gabor Steinagrt hat dem Handelsblatt wieder Leben einghaucht – und nun sowas! Als langjähriger Abonnent kann ich nur mit größten Nachdruck sagen: ich will weiter Gabor Steingart lesen!
R.W. 09.02.2018, 17:14 Uhr

Herr Steingart hat das HB aufgepeppt, chapeau.
Und er verkörperte PresseFREIHEIT, das wurde scheinbar nicht von allen geteilt.
Wenn tatsächlich ein viertklassiger Parteifunktionär aus Würselen, der bei den Versuchen, EU-Kommissionspräsident, dann Bundeskanzler und schließlich Außenminister zu werden, kläglich gescheitert ist, der Grund für den Abgang von Herrn Steingart ist, so verdient Steingart dafür das Bundesverdienstkreuz.
Eine Tür geht zu, andere öffnen sich.
Herr Steingart, Deutschland braucht Leute wie Sie mehr denn je!
G.H. 09.02.2018, 17:21 Uhr

Schade, sehr schade sogar!
Klare Worte sind heutzutage leider nicht mehr im Trend.
Tatsachen dürfen nicht beim Namen genannt werden.
Political correctness vernebelt und verkleistert zunehmend die Berichterstattung.
Ich werde die Morning Briefings des Herrn Steingart vermissen:(
T.S. 09.02.2018, 17:22 Uhr

Sehr geehrter Herr von Holzbrinck, ich kann mich nur einem Vor-Schreiber anschließen: Was für eine grandiose Fehl-Entscheidung und Fehl-Entwicklung. Gabor Steingart ist in meinen Augen der beste Journalist und Kommentator ganz Deutschlands! Eine Stimme, die die Bundesrepublik mehr denn je braucht. Er hat IHR Handelsblatt zu dem gemacht, was es heute ist: die bedeutendstse Tageszeitung hierzulande. Sie mögen mit ihm vielleicht nicht immer einer Meinung sein, Sie mögen vielleicht – anders als Gabor Steingart – gesellschaftliche Entwicklungen anders betrachten, aber ist nicht hier – wie im Falle von Martin Schulz – die Gretchenfrage die: Ist das Handelsblatt nicht uns, den Lesern und Abonnenten in erster Linie verpflichtet und erst danach Ihnen? Müssen Sie nicht in erster Linie zuerst im Sinne des Handelsblatts entscheiden und erst danach Ihnen selbst? Man muss genau beobachten, in welche Richtung das HB ab jetzt driftet und dann neu entscheiden, ob man noch Abonnent bleibt oder nicht. Speichellecker-Medien gibt es zu Genüge zwischen Garmisch und Kiel…
U.W. 09.02.2018, 17:30 Uhr

Auch ich bin der Meinung, dass hier eine klare und überflüssige Fehlentscheidung getroffen wurde. Herr Steingart hat eine pointierte Schreibe, das Handelsblatt hebt sich unter seiner Führung deutlich vom Einheitsbrei ab und nun dies. Alleine der Unterschied vom heutigen Morgenbriefing (ok, heute war es ein Mittagsbriefing) zu den Steingart‘schen lässt schlimmes ahnen. Was dies für die Entfaltung der anderen Redakteure bedeutet will ich mir gar nicht vorstellen. Jeder, der eine eigene Meinung hat, die dem Eigentümer nicht gefällt… oh weh! Schlimme Entwicklung – wenn das der Weg ist, den der Eigentümer gehen will, soll er das tun, ich werde mir die Entwicklung genauestens ansehen. Langweilige, weichgespülte und opportunistische Medien haben wir m.E. mehr als genug.
R.L. 09.02.2018, 17:41 Uhr

Die vorherigen Kommentare bringen die Sache perfekt auf den Punkt: klare Fehlentscheidung.
Sollte das Handelsblatt an Schärfe und Direktheit verlieren, wird es auch mehr als einen Kunden verlieren.
Schade.
B.O. 09.02.2018, 17:46 Uhr

Das ist eine Unverschämtheit. Man sollte Herrn von Holzbrinck rausschmeißen, wenn man könnte.
H.W. 09.02.2018, 17:52 Uhr

Was ist eigentlich schlimmer:
Ein Herausgeber, der seine Meinung klar und deutlich, aber vielleicht etwas überspitzt formuliert?
Oder ein Verleger, der mit seiner VerlagsMacht diese Meinung für immer verstummen läßt?
Herzliche Willkommen Handelsblatt im Gesinnungsjournalismus!
Wieder geht ein großes Stück Qualität in der deutschen Medienlandschaft verloren.
S.L. 09.02.2018, 17:55 Uhr

Als ich diese schreckliche Nachricht heute morgen zuerst im Spiegel gelesen habe, war ich drauf und dran, mein Handelsblatt Abo sofort zu kündigen. Die neuesten Entwicklungen zur Abhalfterung des “toten Gauls” zeigen ja auch, wie richtig Gabor Steingart lag… Nachdem ich aber wohl weiterhin mit dem Morning Briefing von Gabor Steingart beglückt werden kann, die mir morgens immer ein Lächeln ins Gesicht geschrieben haben, bleibt mir nur Herrn Steingart einen guten weiteren Weg zu wünschen. Danke !
F.L. 09.02.2018, 17:59 Uhr

Ein Armutszeugnis des Herrn von Holtzbrinck. Er fügt damit der journalistischen Freiheit und dem Handelsblatt schweren Schaden zu.
Herr Steingart stand für pointierten Journalismus, eine klare Meinung und für zahlreiche Neuerungen beim Handelsblatt. Es wirkt wie bei der Groko: Nicht Aufbruch und Innovation, sondern das Bewahren des Althergebrachten scheinen zu obsiegen.
Ich erwarte eine Solidarisierung aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Handelsblatts mit Herrn Steingart.
A.K. 09.02.2018, 18:01 Uhr

Eigenartige Sache. Aber Hauptsache das Gabor Steingart Morning Briefing – oder wie immer es dann auch heissen mag – bleibt uns erhalten…Sicher ein wesentliches HB Asset.
Gabor Steingart sollte sich jetzt dem Aufbruch in Deutschland widmen, den er vor der Wahl initiiert hat und den wir dringend brauchen, auch und gerade von den Medien. Gesinnungsjournalismus hat sich überlebt.
Das Handelsblatt und Holtzbrinck muss aufpassen, das die Zeitung nicht den Weg der deutschen Financial Times geht…die wir z.B. grossartig fanden.
Vielleicht sollte Steingart die deutsche FT wiederbeleben? Wir beraten gerne!
S.M. 09.02.2018, 18:09 Uhr

Der perfekt Selbstmord des Handelsblatts.
Gerade der Medienkrise durch Innovationen und klare Meinung entronnen, entscheidet sich der große alte Mann der Printzunft gegen die Zukunft seines Blattes.
Er stellt sich mit seinem meinungseinschränkenden Bescheid gegen fast alles, was er selbst vertreten und verteidigt hat. Die Meinungsfreiheit ist kein Feld für Stilübungen. Der Casus Steingart wird zum Musterfall der Georg von Holtzbrinck Journalistenschule werden, wenn der Patron es nicht verbietet.
Wir werden die Chronik des angekündigten Niedergangs weiterverfolgen, bis wir mit Gabor Steingarts Morning Briefing den ersten Lichtblick des Tages wieder zurück haben – ggf. an anderer Stelle.
W. F. 09.02.2018, 18:09 Uhr

Vom Qualitätsjounalismus auf dem Wege zur Mittelmäßigkeit, geebnet durch die Inkarnation des politischen Fachkräftemangels. Schade. War eine interessante Zeit. Das Abo ist gekündigt.
W.S. 09.02.2018, 18:33 Uhr

Was für eine journalistische Katastrophe.
Die klügsten Analysen in der deutschen Presselandschaft werden nicht nur mir unendlich fehlen.
Einem so klugen Kopf kann auch mal etwas halbgar geraten. Der Streit um das Schulz-Briefing ist lächerlich. In der Sache war und ist das nur die Wahrheit.
Darf niemand mehr Lüge und Intrige beim Namen nennen ?
DvH reiht sich damit perfekt in das Spiel “wir wiederholen hier mal Weimarer-Verhältnisse” ein, das Schulz-Merkel und ihre neue Groko vorgelegt haben. Was kommt nach der Pressefreiheit als nächstes unter Zensur ?
M.B. 09.02.2018, 18:37 Uhr

Gabor Steingart ist die einzige mir bekannte Person im deutschen Journalismus, die nicht nur Sachverhalte exzellent analyiert, hervorragend beschreibt, humorvoll und pointiert darstellt und dabei ein ideologisch bzw. parteipolitisch unabhängiger Kopf geblieben ist, sondern der auch über den Tellerand hinausschaut, wirtschaftliche und technische Entwicklungen erkennt und realistsiche Schlufolgerungen daraus zieht. Mir ist es ein Rätsel, wie man einen solchen Mann, der sich durch ein hohes Mass an Integrität auszeichnet, vor die Tür setzen kann. Mein erster Reflex war, das Abo zu kündigen, aber die Reaktion der Chefredakteure gibt Hoffnung.
J.N. 09.02.2018, 18:48 Uhr

wenn ich weiß, bei welcher Zeitung Herr Steingart weiter journalistisch tätig ist, werde ich dorthin wechseln.
Das Handelsblatt war für mich nur wegen Herrn Steingart interessant. Das ist es jetzt nicht mehr. Jetzt ist es der Beliebegkeit anheimgestellt. Und ehrlich, Martin Schulz war es nicht wert.
P.K. 09.02.2018, 19:00 Uhr

Ich hoffe, dass das in Abrede stehende Morning Briefing vom Mittwoch wirklich nur der berühmte Tropfen war und viele weitere Dinge im Hintergrund (z.B. Zu teurer Wirtschaftsclub) viel mehr dazu beigetragen haben, diesen Rausschmiss zu provozieren.
Einen Querdenker, Gedankenanatößer wie Steingart brauch das Land! Welche Zeitung hat einen solchen?! Keine! Das Morning Briefing war immer etwas politisch unkorrekt! Na und?! Gerade das regt doch auch mal zum Nachdenken an und es war ja immer als Kommentar gekennzeichnet. Herr von Holtzbrinck, ich hoffe, dass Sie mit dieser massiven Fehlentscheidung nicht fallen werden und sie vom jetzigen Erfolg verwöhnt, Schiffbruch erleiden werden.
Das Handelsblatt steckt noch immer in einem massiven Transformationsprozess. Dieser wurde massiv von Steingart vorangetrieben und dies sehr erfolgreich! Allerdings ist dieser Prozess keineswegs beendet, was man nicht zuletzt an der Artikelqualität sieht, und es wird das Handelsblatt noch mindestens zwei weitere Jahre kosten, diesen zu beenden und in sichereres und ruhigeres Fahrwasser zurückzukehren. Ob man hier auf einen scharfen Denker und Gestalter verzichten sollte, bleibt abzuwarten.
S.G. 09.02.2018, 19:00 Uhr

Soweit zum Thema Meinungsfreiheit in Deutschland. Wieder so ein armseliges und widerliches Beispiel, dass es diese nicht wirklich gibt. Wenn ich bisher noch mit mir gerungen habe, ob ich mir neben einem Abo in vergleichbarer Größenordnung bei der Konkurrenz auch ein Abo beim Handelsblatt gönnen o. leisten möchte, so wird mir meine Entscheidung durch diese peinliche Aktion vom alten Holtzbrinck, der offensichtlich nicht mehr Herr seiner Sinne ist, abgenommen. Also kein Abo. Vielen Dank, Herr Steingart, für Ihre Arbeit und besonders für das “Morning Briefing”! Es war mir immer ein Vergnügen, Ihre Zeilen zu lesen und Sie haben mich morgens in der U-bahn regelmäßig zum schmunzeln gebracht. Manchmal auch zum nachdenken. Die deutsche Presselandschaft braucht noch viel mehr Journalisten wie Sie, die eine klare Meinung haben und diese auch in der Öffentlichkeit äußern, allen möglichen Widerständen zum Trotz. Alles Gute für Sie und Ihre berufliche Zukunft! Ich hoffe, ich kann bald wieder etwas von Ihnen lesen oder im TV sehen/hören.
C.G. 09.02.2018, 19:10 Uhr

Ach herrjeh, was soll das denn jetzt ?!?
Was für ein Verlust, Du meine Güte…
Gabor Steingart war für mich ein Garant für den unbedingten Willen, die Leserschaft grundsätzlich zu achten und sie in ihrer Mündigkeit sehen zu wollen – ein Grundverständnis, welches die realitätsentrückte allgemeine Politiker- und Journalisten-Kaste in aller Breite längst verloren hat.
Sämtliche Leid-Medien übertrumpfen sich im verselbständigten Streben, die Leserschaft im Geiste allgemeiner Hofberichterstattung ‘auf Linie’ zu degenerieren – und feiern sich regelmäßig für die größten Erfolge dieser Bevormundung.
Hr. Steingart war für mich einer der letzten Aufrechten – und Hr. Holtzbrink ist wohl allen ernstes noch der Meinung, eine Merkel retten und weiterhin etablieren zu können und zu wollen.
Längst gefehlt: Die Menschen spüren den Verrat von ihr, sie spüren die parteiisch-verlogene Berichterstattung der gesamten Medienzunft – und ein Verlust eines so freien Geistes wie Herrn Steingart wird nur noch weitere der letzten Mainstream-Träumer aufrütteln.
C.J. 09.02.2018, 19:27 Uhr

Sehr bedauerlich. G Steingart war das Gesicht und die Seele des HB. Wie kann man nur einen so vielseitigen, intelligenten und sprachlich versierten Menschen feuern. Ausserdem hat er einfach die Wahrheit über M Schulz geschrieben.
F.B. 09.02.2018, 19:51 Uhr

Sehr traurig und m. E. ein sehr großer Fehler vom Handelsblatt Gabor Steingart von seinen Aufgaben zu entbinden. Gerade er war das Gesicht und die Seele vom Handelsblatt. Sein Morning Briefing war gerade aufgrund seiner spitzen Feder und der kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Themen lesenswert. Wenn an bestimmten Tagen jemand anderes das Morning Briefing schrieb war es leider langweilig und nichtssagend. Ohne Ihn braucht man das Morning Briefing nicht mehr und sowohl die Kollegen als auch ich haben in den letzten Tagen aufgehört, es zu lesen. Ich hoffe, dass Gabor Steingart in Kürze bei einer anderen Zeitung wieder aufschlägt. Er kann sich dann denke ich einer großen Leserschaft sicher sein, die ihm vom Handelsblatt folgen. Alles erdenklich Gute für Sie Herr Steingart und bleiben Sie so wie Sie sind!
H.C. 14.02.2018, 09:03 Uhr

Gabor Steingart wär das Beste was man am Morgen lesen durfte. Und sein Buch Weltbeben.
Ich habe das Briefing und Handelsblatt gleich gekündigt und freue mich, was Gabor uns Neues anbietet
Denke aber auch, daß da noch was anderes aus der Politik hinter Holzbrink steht.
Gabor Steingart würde ich mir als neuen Bundeskanzler wünschen.
K.S. 14.02.2018, 09:34 Uhr

IN EIGENER SACHE Gabor Steingarts Ära beim Handelsblatt endet Nach über sieben Jahren verlässt der Herausgeber und Geschäftsführer die von ihm entscheidend mitgeprägte Verlagsgruppe. Ein Rückblick.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/in-eigener-sache-gabor-steingarts-aera-beim-handelsblatt-endet/v_detail_tab_comments/20945748.html Stand 11.02.2018 – 18:38 Uhr

Im Lichte betrachtet, nach einem zugegeben aufgewühlten Wochenende, ist in mir verstärkt der Gedanke gereift: Das Handelsblatt hat einen Charismatiker verloren. Einen Mann, der für die Verlagsgruppe von Holzbrinck in den vergangenen Jahren so wichtig und vorausschauend war wie ein Steve Jobs bei Apple oder wie es ein Elon Musk bei Tesla & SpaceX derzeit ist. Auch die standen und stehen immer wieder in der Kritik, aber sie waren/sind Visionäre und brachten/bringen ihr(e) Unternehmen voran. Mal schauen, was von Holzbrinck ohne Steingart bald wert ist.
I.W. 12.02.2018, 08:17 Uhr

Als Leser und “follower” über die verschiedenen Kanäle vom Handelsblatt hinweg, sehe ich als Leser den Verlust des Journalisten Gabor Steingart für den Verlag schwer-wiegender als für Hrn. Steingart selbst.
Ich durfte im Verlauf der letzten Jahre beobachten, wie der Herausgeber Steingart in den attraktivsten medialen Formaten wie Wirtschafts Events, Live Streams, dem Morning Briefing, Buchveröffentlichungen, als TV Gast die persönliche Ansprache zum Leser suchte – und auch fand. Ein unternehmerischer Spirit von einem Start Up war als Leser des Handelsblattes zu spüren, verbunden mit herausragender Öffnung für die digitalen Kanäle und kollegialem Teamgeist; dabei zwischen den Silben mit einer einzig-artigen „live-voice“ die lebendigen Journalismus von heute ausmacht.
Kurzum: Spaß am offenen Journalismus mit Klartext. Und damit ist jetzt Schluß für den Preis eines einfältigen Autoritätsbeweises entlang des Gesellschaftervertrages. Was hat diese Entscheidung mit den Lesern als Kunden vom Handelsblatt zu tun?
Weiter entfernt vom Produkt und Kunden kann eine unternehmerische Entscheidung kaum sein. Die Entscheidung des Eigentümers wirkt patriarchalisch – getrieben durch Einfältigkeit und Intoleranz.
Für die Leser und wahrscheinlich auch Mitarbeiter ein katastrophales Zeichen!
Angst und Stillstand werden die Folge von dieser Art Produkt Management sein.
Leider immer wieder zu beobachten, wenn es um mutige Profile geht und notwendigen Veränderungen zu modernem (digitalem) Geschäft. In der Tat ist dieser Fall eine seltsame Analogie zum aktuellen politischem Geschehen in Berlin, wo es auch um nachfolgende Generationen geht, die in die Verantwortung kommen MÜSSEN.
Aus meiner Sicht hat hier der falsche Unternehmer gewonnen – und doch zugleich verloren. Das ist nun leider der Preis für eindimensional organisiertes Kapital und verfehlte Macht.
S.O. 12.02.2018, 11:03 Uhr

Ich bin entsetzt über den Umgang mit Gabor Steingart !!! Ich stehe voll und ganz hinter seinem Morning Briefing ! Was der Mann geschrieben hat, muss ein Journalist mit Charakter schreiben dürfen ! Eine Entschuldigung gegenüber dieser chaotischen SPD ist VÖLLIG FEHL AM PLATZ !!! Das Handelsblatt war auf einem guten Weg, jetzt droht Schwäche und Anpassung. Ich weiss noch nicht, ob ich mein Abo verlängere.
F. B. 12.02.2018, 11:33 Uhr

Mir imponieren Menschen, die ihre Meinung aufrecht vertreten, mit Mut und Weitsicht etwas bewegen, auch wenn dies nicht von allen geteilt wird.
Unsere Gesellschaft hat viel zu wenige dieser Menschen.
In den Aufsichtsgremien muss ein genereller Wertewandel eintreten, wenn sich unser Land weiterentwickeln soll.
Herr Steingart: ich wünsche Ihnen für alle anstehenden Aufgaben gutes Gelingen.
H.L. 12.02.2018, 15:41 Uhr

Ich schließe mich im wesentlichen den Aussagen von Herrn Ordnung an. Journalismus muss kritisch sein dürfen. Was auch immer hinter den Kulissen geschehen ist: ich als Handelsblatt-Leser bedauere den Verlust von Herrn Steingart.
Herr Steingart: Ihr Stil war grandios. Sie haben das Handelsblatt zu dem gemacht, was es heute ist. Schade! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihre berufliche Zukunft ohne das Handelsblatt.
B.G. 12.02.2018, 18:16 Uhr

Da geht sie hin, die kritische Stimme der wahren Opposition. Vielleicht ist das der Gang eines jeden Helden, der es versteht, Massen zu bewegen und das wortgewaltige Damoklesschwert schweben zu lassen, als sei es die in Wahrheit getunkte Feder der Gerechtigkeit.
Mit dem Abschied von Herrn Steingart werde auch ich mich nach jahrelanger Treue wieder auf den Weg machen, einen neuen Helden zu finden, der sich wortgewandt den Mächtigen dieser Welt entgegenstellt.
@Herr Steingart: Ich danke Ihnen für die vielen wunderbar sarkastisch und scharfsinnig geschriebenen Beiträge, die die Welt wie sie ist, etwas erträglicher gemacht haben.
S.L. 12.02.2018, 18:50 Uhr

Der “Irrweg des Westens” von Gabor Steingart war ein überraschender Kommentar, der außerordentlich interessant war. Aussergewöhnliche Kommentare sind rar geworden und mutige und pointierte Meinungen lese ich besonders gerne. Auch wenn ich nicht mit ihnen übereinstimme. Gerade dann! Und manchmal stimme ich nach dem Lesen mit ihnen überein. Oder Wochen später.
Interessant war die Kommentierung von Steingarts Abgang auf den “Nachdenkseiten” (Albrecht Müller) und das Interview auf Turi2 TV.
B.E. 14.02.2018, 10:24 Uhr

IN EIGENER SACHE Unabhängigkeit als höchstes Gut Gabor Steingart verlässt das Handelsblatt. Auch ohne ihn steht die Verlagsgruppe weiter für unabhängigen und kritischen Journalismus. Sven Afhüppe
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/in-eigener-sache-unabhaengigkeit-als-hoechstes-gut/v_detail_tab_comments/20950614.html 14.02.18 Stand 11.02.2018 – 19 Uhr

Sehr geehrter Herr Afhüppe,
als interessierter langjähriger Leser des Handelsblatts bin ich über die Ausbootung von Herrn Steingart entsetzt. Herr Steingart ist in der hiesigen Medienlandschaft ein Lichtblick, der seinesgleichen sucht.
Aus der Reaktion des Handelsblatts und des Verlegers, Herrn von Holzbrinck, wird deutlich, dass die Kommentierung des unerträglichen Verhaltens des SPD-Spitzenpolitikers Schulz durch Herrn Steingart nur der wilkommene Anlass war, den “mutigen und charismatischen Führer”(?) zu entlassen.
Der Leser möchte schon gerne wissen, gegen welche “gesellschaftsrechtlichen Fragen” und “journalistischen Standards” verstoßen wurde. Diese nebulöse Formulierung ist nicht ehrlich. Zumal jeder, der sich mit Fragen der journalistischen Arbeit auseinandersetzt, weiß, dass journalistischer Erfolg gleichermaßen von Innovationen und Tabubrüchen abhängt. Sie lassen sich nicht unter dem Label “journalistischer Standard” erfassen, sondern begründen neue Standards. Diese neuen Standards haben dem Handelsblatt offenkundig gut getan.
Die Offenlegung der vom Verleger kritisierten Standards ist für den Leser unabdingbar. Bei der praktizierten Vorgehensweise des Verlegers ist dagegen zu befürchten, dass die Mitarbeiter der Handelsblatt Media Group unbewusst dem Prozess der Selbstzensur unterliegen und trotzdem die “journalstische Unabhängigkeit als höchstes Gut” feiern.
A.H. 12.02.2018, 16:08 Uhr

Lieber Herr Afhüppe,
die Mitteilung im Morning Briefing und Ihr Artikel lassen mich ratlos zurück. Ich teile Ihre Einschätzung zur absoluten Notwendigkeit der Unabhängigkeit im Journalismus und Ihre Wertschätzung für Gabor Steingart.
Unter gesellschaftsrechtlichen Differenzen kann ich mir herzlich wenig vorstellen und im Sinne des investigativen Journalismus bin ich sehr an weiterer Aufklärung interessiert.
Mit besten Wünschen für den weiteren Kurs des Handelsblatts und der ganzen Verlagsgruppe sowie besten Grüßen
E.S. 12.02.2018, 17:57 Uhr



Der Spiegel

Umstrittener Martin-Schulz-Text. Gabor Steingart vor Ablösung beim “Handelsblatt”.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/handelsblatt-herausgeber-gabor-steingart-vor-abloesung-a-1192516.html
Stand 15.02.13:30 Uhr

Oh! Dabei basiert Steingarts Kommentar auf guter Beobachtung und ist zudem originell und amüsant. Für mich ein nicht alltägliches Kleinod. Steingarts Anwalt trifft den Nagel auf den Kopf (“Gabor Steingart achtet die Meinungsfreiheit nicht nur, er praktiziert sie auch.”). Von Holtzbrinck ist wohl im Laufe der Jahre der Schneid abhanden gekommen. Angst essen Seele auf – keine guten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Verlagsführung. Schon zu alt?
g. 08.02.2018

Steingart hat doch recht! Hallo! Was ist denn jetzt los? Sicher ist das Wording hart, aber literarisch gemeint! Steingart trifft die Situation doch genau: der schwache und erfolglose Schulz will sich davonstehlen und der einzige Posten, für den er etwas Qualifikation mitbringt, ist der Aussenminister. Dafür muss Sigmar Gabriel beseitigt werden. Das sieht doch jeder. Dass für diese Offenlegung einer der besten deutschen Wirtschaftsjournalisten gehen muss, ist ein weiterer Skandal.
d. 08.02.2018, 18:27 Uhr

Kommentar war kleiner Fehler, Entlassung ist großer Fehler. Steingarts Kommentar war ziemlich harsch, doch derart analog überpointierte Kommentare sind in diesen emotionalen Tagen kein Einzelfall.
Sehr viel schlimmer ist der journalistisch verheerende Bückling, den Verleger Holtzbrinck jetzt vordem umstrittenen Martin Schulz macht. Schulz hat sich vermutlich bei Holtzbrinck persönlich beschwert.
Eigentlich müsste sofort der Verleger abgelöst werden, weil er den umstrittenen SPD-Minister ausgerechnet seinen mit Abstand besten Redaktionsleiter zu opfern. Wir Journalisten sind – alle – verlagsübergreifend entsetzt und solidarisch mit dem Kollegen Gabor Baumgart.
Wenn Schulz die Pressefreiheit erhalten will, muss er sofort mit Holtzbrinck reden und die Entlassung Steingarts stoppen. Sonst ist er bei allen Journalisten unten durch – für immer.
l. 08.02.2018, 18:38 Uhr

Schade, wenn es soweit kommen sollte. Steingart hat das Handelsblatt mit hohem Einsatz zu einer interessanten und wieder erfolgreichen Wirtschaftszeitung gepampert. Sollte er gehen müssen, ist die “Wieder-Verstaubung” des Handelsblatts nicht auszuschließen. Insbesondere werde ich sein erfrischendes Morning Briefing vermissen.
z. 08.02.2018, 18:40 Uhr

Gabors brilliante Gedankenführung. Ich habe Herrn Steingart in verschiedenen TalK Runden erlebt und zolle ihm großen Respekt für seine Kommentare. Ich bin keine SPD Wähler aber ich respektierte die Leistung Siegmar Gabriels, der als Außenminister Step bei Step sein Profil profesionell verbessert hat. Was ich über Martin Sculz denke in Bezug auf sein Verhalten kann ich hier nicht formulieren, da sonst SPON den Kommentar nicht abdruckt. Ich erlaube mir jedoch die Definition von Krieg nach Clausewitz.’ Dem politischen Gegner den eigenen Willen mit physischer Gewalt aufzwingen.”
d.S. 08.02.2018, 18:50 Uhr

Traurig. Der Mann hat einen gesunden Menschenverstand…..Daher ist er für das HB nicht weiter bezahlbar!
k. 08.02.2018, 18:53 Uhr

Seit Jahren meine erste Amtshandlung… die Lektüre des Moringbriefings. Das Handelsblatt ohne G. Steingart wäre wie Pasta ohne Sauce oder schlimmer – ein Stier, der sich selbst kastriert. Am allerschlimmsten daran : Er hat Recht! Kann nur hoffen, das sind fake news! Falls nicht dann an dieser Stelle – vielen Dank für unzählige brillante Beiträge Herr Steingart!
f. 08.02.2018, 18:53 Uhr

eigentliche eine schöne Metapher. ich kann hier kein Problem erkennen. Der Originaltext von Herrn Steingart liesst sich sogar noch einen Tick harmloser. Ungeschickt, diesen Beitrag als Aufhänger für dessen Ablösung zu nennen. Hat ein Geschmäckle von politischen Einfluss. In der Türkei werden und wurden auch Journalisten privater Verlage/Fernsehsender aufgrund regierungskritischer Kommentare entlassen. Ich sehe hier keinen großen Unterschied…
m. 08.02.2018, 19:10 Uhr

Werde ihn vermissen. Lieber Herr von Holzbrinck, machen Sie das und ich lasse das Handelsblatt liegen. GS hat 100% Recht und immer brillant geschrieben. Ich habe mich jeden Morgen darauf gefreut.
r. 08.02.2018, 19:22 Uhr

völlig deplatziert. Eine derart harmlose metaphorische Glosse soll Anlass zu Zerwürfnis sein? Und dann auch noch für einen lächerlich devoten “Entschuldigungsbrief”??
Ich fass’ es nicht. Wo sind wir hingekommen in Deutschland!
Holtzbrinck will Publizist sein? Der ist doch eher hochwohlgeborener Parvenü ohme eigene Kompetenzen.
Für die vollkommen Blinden und ewig Begriffsstutzigen hier nochmal in aller Deutlichkeit: Schulz will Gabriel im Außenamt meucheln. Den Gabriel, dem er überhaupt
seine Prominenz verdankt, der abgehalfterte Spesenritter. Schulz will Pöstchen, weil er sonst nix kann.
Wer diese Erkenntnis tabuisiert, soll nach Ankara gehen. Möge das Handelsblatt wieder so langweilig werden wie ehedem!
o. 08.02.2018, 19:56 Uhr

Zu hellsichtig? Auch wenn ich – gerade in den letzten Jahren – nicht immer die Meinung von H. Steingart teile, ist er doch ein verdammt kluger Kopf. Die hier beschriebene Vision des final entgleisten Schulzzugs ist ebenso drastisch wie plastisch, aber IMO völlig im Rahmen des in der BRD seit langem Üblichen. Schwaches Bild von Herrn v. Holtzbrinck.
1. 08.02.2018, 20:04 Uhr

Inhaltlich dürfte Steingart es doch aber recht gut beschrieben haben. Und darf die Presse keine Glossen mehr schreiben?
B. 08.02.2018, 20:31 Uhr

Es war der Newsletter, nicht die Zeitung. Der umstrittene Beitrag erschien in seinem sogenannten “Morning Briefing”, welches er jeden Morgen sehr pointiert schreibt und welches sogar zusammengefasst als unterhaltsames Buch zu kaufen gibt.
Jeder der nur einmal diesen Newsletter bekommen hat, weiß auf was er sich hier einlässt. Jeder einzelne Newsletter kann von den Lesern bewertet oder jederzeit abbestellt werden.
Glauben Sie mir, in den letzten Jahren hat kaum ein Newsletter weniger als 4,5 von 5 Sternen bekommen.
Herr Steingart hat für seine Fangemeinde geschrieben, die das umfassende Wissen und den unterhaltsamen Stil an Steingart schätzen. Das er hier oft zugespitzt formuliert, mit Ankedoten und Zitaten gespickt hat, machte den Reiz aus. Durch diesen Newsletter bin ich überhaupt wieder an das Handelsblatt gekommen. Und jedem den ich den Newsletter empfohlen habe hat mir dann und wann begeistert davon berichtet.
Wenn sich hier nun Menschen echauffieren, die diese Zusammenhänge überhaupt nicht kennen, ist das wieder typisch. Ich schätze Herrn Steingart sehr und würde es sehr Bedauern, wenn dieser Faux Pas solche Konsequenzen hätte. Es wâre ein weiteres Armutszeugnis für die sogenannte Pressefreiheit.
n. 08.02.2018, 20:48 Uhr

Zarathustras Löwe. so sehe ich das auch. Ich lese das MorningBriefing von Herrn Steinhart (ein treffender Freudscher von Ihnen) seit langem, er hatte Respekt vor gar Nichts und konnte unvergleichlich bildhaft illustrieren. Diesen Mut mitsamt der Fähigkeit zur Polarisierung wünschte man sich in mancher TalkShow. Alle bemängeln den weichgespülten Stil der political Correctness, GS hat ihn ignoriert und verachtet! Ich glaube gar nicht mal, dass er Martin Schulz hasst, wie ein Forist hier vermutete. Ich glaube, er ist in diesem Fall einfach seiner journalistischen Selbstverliebtheit erlegen. Wenn er schrieb, war er im Flow, rauschhaft wie Nietzsche, nun leider als Löwe gestorben. Ich werde das MorningBriefing vermissen.
R. 08.02.2018, 21:07 Uhr

Unter Holtzbrinck hatte Steingart freie Hand. Durch die sprachliche und medienstrategische Brillanz von Steingart hat Holtzbrinck einen Riesenschritt in die aktiv gestaltende, partizipative und professionelle Multimediawelt der Zukunft getan. Zielvereinbarung mit einiger Sicherheit weit übertroffen.
k. 08.02.2018, 22:26 Uhr

Danke an Talent für das Einstellen des Originals von Steingart. Brillant und wahr. Gut, dass im Artikel erwähnt wird, dass der Inhalt dieser Morgekolumne für Holtzbrink nur ein (willkommener) Anlass war, nicht der Grund für den Rausschmiss.
s. 08.02.2018, 22:44 Uhr

Erstaunlich kurzsichtig von Holzbrinck. Im allgemeinen Zeitungssterben hält sich das Handelsblatt noch ganz gut – und das ist das Verdienst von Steingart, der das Blatt nicht nur entstaubt hat, sondern auch, anders als die meisten seiner Herausgeberkollegen, erfrischenden Klartext redet. Wenn jetzt Holbrinck das Blatt in die Verkündigungsliga einreiht, dann wird er sehr schnell die Quittung bekommen, Regierungs- und Merkeljournalismus haben wir schon genug. Und was besonders unverständlich ist: ausgerechnet wegen Schulz! Jeder weiß, dass der sogar als Außenminister scheitern wird. Sich bei dem einzuschleimen ist vergeudete Energie.
h. 08.02.2018, 22:54 Uhr

Cosi fan tutte. Viele denken sich’s, wenige sagen es, einer pointiert es. Gabor Steingarts Kommentare beleuchten geistreich das politische und wirtschaftliche Tagesgeschäft – wegen eines persönlichen Kommentars seines Zugpferdes gibt das Handelsblatt seinen Wettbewerbsvorteil auf!
H. 08.02.2018, 22:56 Uhr

…wir mögen seine spitze Zunge. Und dass er eine Meinung hat – und so unrecht hat er ja nun nicht.
Handelsblatt ohne Gabor Steingart ist wirklich nur das halbe Vergnügen. Sein Abschied wäre sehr viel mehr als schade!!!
m. 09.02.2018, 23:56 Uhr

Blöd nur daß die Analyse präzise und bis aufs Komma stimmig ist. Natürlich hat Schulz mit seinem Griff nach dem AA Sigmar Gabriel politisch gemeuchelt. Wer das für Fantasie hält, läuft wirklich mit politischen Scheuklappen durch die Weltgeschichte.
Aber selbstverständlich arrangiert man sich als Verleger mit der neuen Regierung – don’t rock the boat. Der Engländer nennt das brown nosing. Und hat recht. Ich habe keine Ahnung welche Verfehlungen man Herrn Steingart anlasten mag, aber eine Entlassung wegen eines mißliebigen Kommentars ist ein Armutszeugnis für jeden Verleger.
Schulz als Außenminister, das ist wie Scholz als Finanzminister. Oder Seehofer als Innenminister. Wer kommt denn auf sowas? Au weia.
Schön in diesem Zusammenhang der Freudsche Versprecher von Volker Bouffier heute: Es mussten halt alle untergebracht werden…
d. 09.02.2018, 01:20 Uhr

Zienlich klar, was da läuft … Da gab es im Hintergrund schwelende Konflikte und nun wird ein möglicher Aufhänger genutzt, um Steingart zu entfernen. Ich finde, dass Steingart aber sehr treffend beschreibt, was gerade in der SPD vor sich geht. Die verwendete Metapher mag hart klingen, ist aber durchaus passend.
c. 09.02.2018, 01:47 Uhr

Warum? Der Artikel , so wie zitiert, kann es doch nicht sein, er ja zutreffend. Der “Chef” hat das doch nicht etwa wörtlich genomen? Na, wenn er sich entschuldigt hat…?? Aber egal wie, Schulz ist eh nicht mehr zu retten, und, er hat es auch nicht verdient.
Schade, dass wir immer mehr in Richtung “Maulkorb” gehen. Es wird der Presse viel Abbruch tun und man wandert ab, wo man freier lesen kann. Und, ganz wichtig, ich spende auch dort.
l. 09.02.2018, 02:00 Uhr

Schade… Für mich waren die analytisch beobachteten, sprachlich toll inszenierten aber auch gerne hart formulierten Stories im Morning Briefing, genau der Grund, dieses tagtäglich zu lesen. Was Herr Steingart bei dem vorliegenden Fall hat kommen sehen und dann in die besagte Königsmörder Geschichte gepackt hat, scheint leider nicht mal falsch gewesen zu sein. Aber die Menschen mögen es oft nicht, die Wahrheit zu lesen.
d. 09.02.2018, 02:34 Uhr

Na, da fällt mir doch sofort ein alter Spruch ein! “Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd”. Da hat wohl ein Redakteur mal “eine spitze Feder” geführt, wobei, das gilt es dann doch wohl festzustellen, er zu 100 Prozent recht hatte, dafür mal aber mal stehenden Fußes abgestraft wurde. Schade, man darf halt nur noch “Einheitsbrei” schreiben, sonst fühlt sich ganz bestimmt wieder irgendwer oder irgendwas, oder so, verletzt, gekränkt, beleidigt etc. und läuft zu Anwälten. Die BRD verkommt langsam, so erscheint es mir, zu einem Land von Weicheiern. Fürchterlich!
w. 09.02.2018, 09:04 Uhr

Schade, es bewahrheitet sich wieder: Die Wahrheit hört keiner gerne.
r. 09.02.2018, 09:57 Uhr

Unfassbar… ein herber Verlust – das Morning-Briefing von Steingart war fast immer ein Lesevergnügen. Einer der besten, schlagfertigsten und nachdenklichsten Journalisten Deutschlands. Das Handelsblatt-Abo habe ich soeben gekündigt. Holtzbrinck hat wohl nicht alle Tassen im Schrank. Und alles nur wegen eines vergleichsweise harmlosen Beitrages zum Oberloser Schulz, dessen Inhalt ich zu 100% unterschreiben kann..
A. 10.02.2018, 11:03 Uhr



Süddeutsche Zeitung

Beleidigung gegen Martin Schulz. “Handelsblatt”-Herausgeber Gabor Steingart geschasst.
http://www.sueddeutsche.de/medien/beleidigung-gegen-martin-schulz-handelsblatt-herausgeber-gabor-steingart-geschasst-1.3860955

Eine traurige Geschichte für die deutsche #Verlagswelt. Zumindest öffentlich wirkt die Trennung mehr als unverständlich, trotz aller warmen Worte und Professionalität in der offiziellen Kommunikation. Schade!
T.E.



Die Welt

Der spektakuläre Fall des „Handelsblatt“-Verlegers Von Christian Meier | Stand: 09.02.2018 115 Kommentare, Stand 15.02.18 11 Uhr

Sehr schade. Ich bin Abonnent des Handelsblatts seit 1999 und ich beziehe auch den Newsletter. Ich habe den Newsletter immer sehr gerne gelesen. Natürlich stimmte ich nicht immer mit den teilweise provokanten Äußerungen überein und habe auch manchmal meine Meinung an die Redaktion zurück gesendet. Trotzdem schätze ich Herrn Steingart und bedauere diese Entscheidung sehr.
R.S. 09.02.2018

Na ja, mit seiner Einschätzung zu Schulz lag er wohl nicht so ganz verkehrt. Dass er jetzt seinen Posten räumen muß, hat sicher andere Gründe.
A.R. 09.02.2018

Gabor Steingart, ein sehr profilierter Journalist, von dem wir sicher noch hören werden.
B.D. 09.02.2018

Nicht zu fassen…. Hatte das entsprechende Morningbriefing auch gelesen und konnte an der melodramatischen Beschreibung eines politischen Vorganges keine Grenzüberschreitung feststellen. Kein anderer hat das sprachliche Talent von Steingart und formuliert so geistreich wie er. Aber heutzutage sind andere Eigenschaften wichtiger. Nur nicht auffallen oder anecken ! Echt ein Witz das ganze. Steingart wird sehr fehlen. Hoffentlich kostet es das Handelsblatt wenigstens ein paar Abos….
J.L. 09.02.2018

Unsere Republik ist es einfach nicht mehr gewohnt, mit Kritik umzugehen. Allein das Wort “Kritikfähigkeit” scheint bei den mesietn Medien unbekannt zu sein. Schade, dass man so mit Steingart umherspringt. Ich wünschte, wir hätten mehr solcher Journalisten.
F.H. 09.02.2018

Herr Schulz war (!) ja auch nicht gerade zimperlich mit austeilen. Schade, Herr Steingart hat einen klaren Blick und seine Persönlichkeit wird mir im HB newsletter fehlen. Aber er wird uns sicher nicht verloren gehen. Andere Verlage können Ihn in vielen Belangen sehr gut brauchen. Herr Schulz dagegen wird keinem fehlen und das ging schneller als gedacht.
J.P. 09.02.2018

Wer das „Morning Briefing“ von Steingart, so wie ich auch, zumindest ab und zu gelesen hat, musste sicherlich immer wieder schmunzeln, wie zwar wirtschaftlich hart aber durchaus mit der gewissen Spitze an Zynismus argumentiert wurde. In der Tat lässt sich aber auch nicht verhehlen, dass eine omnipräsente Umwandlung eines früheren eher gediegen formulierten Wirtschaftsblattes immer dann gefährlich wird, wenn eine Partei immer mehr in den Fokus gerückt wird. Insofern kann ich hier auch Herrn Holtzbrinck verstehen. Es ist schade, dass sich dieser Konflikt nicht im Vorfeld ausräumen ließ. Selbst Altkanzler Schmidt hat ja in seinen letzten Jahren immer von der speziellen SPD-Methodik eines Brutus, oftmals sarkastisch gesprochen. Diesmal war es die Parteilinke, in der Schulz m.E. hineingetappt ist. Offenbar hat er in Brüssel doch zu sehr die unterschiedlichen Interessenlage des Seeheimer Kreise und der Linken, unterschätzt.
v. 09.02.2018

Ich schätze Herrn Steingarts fachliche Qualitäten. Bei einem beruflichen Kontakt habe ich zudem auch seine persönlich angenehme Art und Arbeitsweise, das Zupackende, Stringente, am Großen und Ganzen orientierte als sehr positiv empfunden. Genau diese Eigenschaften sind heutzutage kaum noch vorhanden, zumeist nur noch Klein-Klein-Gerede und Mutlosigkeit. Jedoch keine Vorstellung (Vision) davon, wie z.B. die digitale Weiterentwicklung der Medienlandschaft vorangetrieben werden kann. Diese ist Herrn Steingart immer ein Anliegen gewesen. Dass er hierfür u.a. seinen Posten verloren haben soll ist symptomatisch für Deutschlands Führungskräfte in Politik, Wirtschaft, Lobby, Verlagen, wo oft immer noch die alten Garden über 70 regieren, die von “Digitalisierung” und “Industrie 4.0” reden und gerne öffentlichkeitswirksam dazu Veranstaltungen propagieren, jedoch keine Ahnung von der Sache haben. Wenn es dann im eigenen Laden (s. Holtzbrinck, Bertelsmann) konkret wird, kneifen sie. Armselig für die Innovation in Deutschland, Herr Steingart wird es jedoch nicht anfechten.
C.H. 09.02.2018

Habe das Morning Briefing ab sofort gekündigt. Das Handelsblatt werde ich auch nicht mehr anfassen. Hoffe, dass für Herrn Steingart noch ein wirkungsvoller Platz in der Presselandschaft zu finden ist.
P. 09.02.2018

Gabor Steingart einer der besten Journalisten, die Deutschland zu bieten hat. Warum man sich trennt erschließt sich der Öffentlichkeit nie aber es kostet dem Handelsblatt Leser, sicher. Schreiben konnte er, der Steingart und engagiert war er. Die meisten Journalisten sind weichgespülte Kieselsteine, ohne Ecken und Kanten. Wie die Politiker, diesie befragen sollten. Steingart war nie ein Kieselstein. Ich glaube, er wird bald wieder auf der Bühne erscheinen. Vielleicht online mit eigener “Postille“? Ich werde abonnieren. Bis dahin.
M.M. 09.02.2018

Ich kenne zwar das Morning Briefing von Herrn Steingart nicht, aber das was ich bisher von ihm gelesen und gehört habe, war meist substanziell und klug formuliert. Von Holtzbrinck hat seinen Blättern nun einen Bärendienst erwiesen.
U.D. 09.02.2018

Schade, Steingarts Rauswurf ist ein herber Verlust. Das Handelsblatt ist für mich ab jetzt ein No-Go. Steinhart dürfte mit dem pol. Mordfall zudem ins Schwarze getroffen haben, diesem Schulz war politisch doch alles zuzutrauen.
M.K. 09.02.2018

Den Morning Briefing Kommentar von Ende 2016 über Herrn Schulz habe ich damals auch gelesen, nur wie viele Andere die schonungslose Analyse über seine Fähigkeiten nicht so richtig ernst genommen. Das war wohl ein Fehler , den viele gemacht haben, auch die SPD Mitglieder mit 100%. Die Schilderung von Gabor Steingart über den Umgang von Schulz mit Gabriel war im Nachhinein garnicht so hart, als wie Herr Schulz im Verbund mit Frau Nahles dann tatsächlich mit dem derzeit beliebtesten SPD Politiker umgesprungen sind . Jedenfalls hat Gabor Steingart mit seiner Bewertung was Herrn nun doch nicht Außenminister Schulz angeht durchaus richtig gelegen. Wenn das Morning Briefing von Gabor Steingart künftig sellbst herausgegeben wird werde ich es auch künftig mit Freude und Genuß jeden Tag verfolgen. In dieser Morgenkolumne wurde immer , auch wenn es nicht dem Mainstream entsprach schonungslos das Tagesgeschehen analysiert. Danke dafür und an Herrn Holtzbrinck die Frage , ob er mit dieser Entscheidung nicht sein Handelsblatt ein Stück weit geschrumpft hat in seiner künftigen Bedeutung ?
d.r. 09.02.2018

Schade, Herr Steingart ist ein brillanter Journalist und Medienmanager. Ich hoffe, dass wir bald wieder von ihm Geschriebenes lesen werden.
W.V. 09.02.2018

Ich denke, Gabor Steingart für mach seiner Briefing-Beiträge. Viele waren hart an der Grenze, aber eben auch nüchtern,perfekt auf den Punkt gebracht. Vielleicht mit das Beste was die Medienwelt noch zu bieten hat oder hatte. Nüchtern und Böse und doch voller Humor, denn man braucht um die Brocken herunter zu bekommen. Vielen DANK, hoffen wir das es so bleibt.
U. 09.02.2018

“Das Morning Briefing soll weiter gehen“ ist ein netter Wunsch – aber ohne seine “Seele“ Gabor Steingart wird es wie ein Zombie umherirren. Dieser Mann hat einen einzigartigen, mutigen und brillanten Stil und damit hat er dafür gesorgt, dass meine Tage mit Tiefe begonnen haben. Gabriel hat auch seine Flecken auf der weißen Weste, aber Schulz ist bzw. war KEINE Alternative im Amt des Außenministers. Wer seine Meinung so oft wechselt, wie seine Unterhose, kann Deutschland nicht in der Welt vertreten. Wenn es Gabor Steingarts Glosse war, die Schulz zu Fall gebracht hat, dann hat er Deutschland einen großen Dienst erwiesen. Wenn nicht, dann hat Gabor Steingart genau die Intuition verwiesen, die ich mir von einem herausragenden Journalisten wünsche. Machen Sie GENAU SO WEITER Herr Steingart! Beehren Sie uns arg bald wieder!
F.H. 09.02.2018

Herr Steingart hat es, meiner Meinung nach, nicht übertrieben. Das was er beschrieben hat, ist ein mögliches Szenario. Wer bitte soll glauben, dass er deswegen gehen musste??? Er ist ein kritischer Geist und alles andere als im journalistischen Mainstream. Das er deshalb gehen musste, lässt tiefe Einblicke in die Medienwelt zu. Jeder Journalist wird sich zweimal überlegen was er schreibt.
A.B. 11.02.2018



Die Zeit

Gabor Steingart verlässt das “Handelsblatt”. Der Herausgeber und Geschäftsführer Gabor Steingart hört beim “Handelsblatt” auf. Verleger Dieter von Holtzbrinck bestätigte die Trennung.
http://www.zeit.de/kultur/2018-02/gabor-steingart-handelsblatt-herausgeber Stand 15.02.2018 15.30 Uhr

Schade. Sehr Schade. Ich schätze Steingart als Journalisten, der sich nicht von den Mächtigen hat glattbügeln lassen. Der nicht gefallen will, um seiner Karriere willen. Der knallhart recherchiert hat. Kritische Fragen gestellt hat. Ein Lichtblick in den sonst so regierungsnahen Mainstream-Medien.
i.b.j. 10.02.2018

Interessant wäre es zu wissen was,der von mir sehr geschätzte, Gabor Steingart jetzt machen wird.
S. 10.02.2018

Schade für das “Handelsblatt”, aber ein so exzellenter Kopf wie Gabor Steingart dürfte sich wahrscheinlich vor neuen Angeboten kaum retten können.
Alles Gute – und behalten Sie Ihren eigenen Kopf. “Abnicker” haben wir (auch in der Presse) nun wirklich mehr als genug
F. 10.02.2018

Lieber Gabor Steingart, jetzt hat es Dich auch erwischt. Ich verneige mich vor Dir. Du bist ein brillanter, kompetenter Journalist, niemals “weichgespült” und angepasst gewesen.
Dein “Morning Briefing” war immer ein Hochgenuss!
Aber wir leben halt in einer Demokratie, in der die Meinungs- und Pressefreiheit Deine Kommentare und Analysen nicht akzeptieren können.
K. 10.02.2018

Steingart wäre genau der richtige, um am Speersort richtig guten Journalismus als Chefredakteur zu betreiben.
F. 10.02.2018

Auch ich gehöre zu denjenigen, für die es völlig unverständlich ist, wie man sich von einem solch ausgezeichneten Mann trennen kann! Abgesehen von seinen journalistischen Kompetenzen, die bereits vorstehend von anderen gewürdigt worden sind, habe ich auch stets seine Belesenheit bewundert, was heutzutage leider mehr und mehr verloren geht. Und wie oft habe ich “Morning Briefings” im Familien- und Freundeskreis weiterverteilt, wenn er wie immer eine Sache, die uns besonders interessierte, perfekt analysiert und mit ausgezeichneter Schreibe präsentiert hat. Wenn er uns “Morning Briefing”-Abonnenten durch einen eigenen “Letter” doch noch erhalten bliebe, würde ich mich überaus freuen!
s. 10.02.2018

Ich lese seinen Newsletter jeden morgen und kenne den Kommentar, der den Ausschlag gegeben hat. Diese Morning Briefings sind zum Teil Meinung und sie berichten. Sich von jemandem zu trennen, nur weil die Meinung nicht gefällt, finde ich falsch. Das ist der erste Schritt zur Selbstzensur.
Außerdem hat Herr Schulz ja von selbst eingesehen, wie dumm die Idee war, seinen politischen Freund Gabriel abzuschießen, nur um in eine Regierung einzutreten, in die er angeblich nie wollte. Gute Manieren gehen anders. D.h Herr Steingart hat nicht einmal eine vollkommen abwegige Meinung vertreten.
Die Arbeit selbst war übrigens gut. Ich kenne das verstaubte Handelsblatt noch aus Studentenzeiten. Das ist heute ein anderes Kaliber.
J. 10.02.2018

Schade, schade, schade!
Trost: Gute Journalisten finden immer einen guten Job.
Das Handelsblatt hat sich damit nur selbst geschadet.
A. 10.02.2018