Gabor Steingart
05.01.2010
05.01.2010
Fotogalerie
Mein Journalistenleben in Bildern
Geflüchtet: Mein Vater, Imre Steingart, beteiligte sich 1956 als Student in Budapest am Ungarn-Aufstand. Als die Rote Armee einmarschierte, musste er fliehen. In seiner Jacke trug er eine Scherbe der Stalin-Büste ...
... und dieses Bild mit Vater, Mutter und den sieben Geschwistern.
Angekommen: In Berlin begann er ein Chemiestudium an der Technischen Universität. Wichtiger noch: Er traf die Frau seines Lebens. Wenig später wurde ich in Berlin-Kreuzberg geboren.
Im Zweifel dagegen: Erste journalistische Tätigkeit bei der Schülerzeitung "Winnie", die an der Fuldaer Winfriedschule erschien.
Nachhilfe in Chemie: Als junger Spiegel-Reporter im ehemaligen DDR-Kombinat, Sommer 1991
Jungredakteure interviewen ihren Verleger Rudolf Augstein: Susanne Kölbl, Marianne Wellershoff, Hajo Schumacher, Gabor Steingart, Frühjahr 1992
Auf Wahlkampftour mit Ibrahim Böhme: Der SPD-Spitzenkandidat für den Posten des DDR-Ministerpräsidenten wurde nicht gewählt, aber wenig später enttarnt - als Mitarbeiter des Ministerium für Staatssicherheit.
Auf froher Fahrt: Bahnchef Heinz Dürr erläutert seine Pläne - und seine Philosophie vom "Unternehmen als gesellschaftliche Veranstaltung", 1995.
Ältestenrat: Mit Spiegel-Gründer Ruldolf Augstein und dem Vorsitzenden der Krupp Stiftung Berthold Beitz in Augsteins Ferienhaus auf Sylt. Thema des Gesprächs: Früher war vieles anders, aber fast nichts besser, Herbst 1997
Ausgelastet: Zusammen mit Armin Mahler leitete ich für sechs Jahre das Wirtschaftsressort. Wir betrieben im Spiegel-Hochhaus unsere eigene kleine Titel-Fabrik. Ost-Aufbau, Internet-Blase und der Größenwahn der Manager sorgten für die Auslastung der Kapazitäten.
Kanzler und solche, die es noch werden wollen: Angela Merkel und Gerhard Schröder im Berliner Spiegelbüro, mit Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust, Winter 2001
Vorbilder: Verleger Rudolf Augstein und Vorgänger Jürgen Leinemann bei der Stabsübergabe im Hauptstadtbüro, Winter 2001
Über den Wolken: Schröder, Fischer und die Berliner Hauptstadtjournalisten auf Reisen
Das andere Deutschland: Das Buch "Die stumme Prinzessin" erzählt die Lebensgeschichte des taubstummen Roma Mädchens Danijela Adzovic, das von Montenegro nach Hamburg flüchtet. Mit Bildern der Spiegelfotografin Monika Zucht, Frühjahr 2001
Männerrunde: Ein entspannter Bundeskanzler Gerhard Schröder im Gespräch, Frühjahr 2005
Kanzler-Rundgang: Mit Schröder in der Spiegel-Titelbildaustellung, Mitte: Spiegel-Titelbild-Chef Stefan Kiefer, rechts: Konstantin von Hammerstein, heute Ressortleiter Deutschland des Spiegel, Februar 2005
Sitzprobe: Außenminister Joschka Fischer zu Gast in der Spiegel-Redaktionsvertretung in Berlin. Er nahm eine Sitzprobe am Schreibtisch des Büroleiters - und blieb sitzen.
Farbenvergleich: Bundeskanzlerin Angela Merkel besuchte das neue Spiegel-Hauptstadtbüro am Pariser Platz, Mai 2006
Vollblutunternehmer und Asien-Pionier: Siemens-Chef Heinrich von Pierer im Interview während einer Kanzlerreise nach China. Bundeskanzlerin Merkel hatte ihr Besprechungszimmer zur Verfügung gestellt, Mai 2006
Abschied von Berlin: Mein langjähriger Stellvertreter Konstantin von Hammerstein hält eine wunderbare Rede. Das fällt ihm leichter als anderen: Er ist adelig, sprachgewandt und war früher beim Radio (links: Ex-Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Kaden, rechts Spiegel-Autor Jan Fleischhauer).
Abschied von Berlin II: Auch Bundeskanzlerin Merkel kam. Einzige Bitte: Sie wollte mitfeiern, aber keine Rede halten müssen. Dem wurde stattgegeben.
13 Jahre ein erfolgreiches Team: Stefan Aust und ich.
Große Ehre: Helmut Schmidt erscheint zur Verleihung des Helmut Schmidt Journalistenpreises 2007. Unser Tischthema: das Rauchen und der Dollar.
Demokratische Convention in Denver: Senator Barack Obama wird Präsidentschaftskandidat, die Delegierten feiern ihn. Die Spiegel-Kollegen Frank Hornig, Gabor Steingart und Marc Hujer (von links nach rechts) mischen sich unter die Parteitagsdelegierten, Oktober 2008
Boys on the bus: So nennt man in den USA die Washingtoner Korrespondenten, die im Wahlkampf den Kandidaten hinterher reisen. In Las Vegas, Nevada, begegnen mein Kollege Gregor Peter Schmitz und ich Hillary Clinton. Sie versprach: "Erst muss ich noch Nevada gewinnen, dann gebe ich dem Spiegel ein Interview". Pech für uns: Sie verlor Nevada.
Amtseinführung: Warten auf Barack Obama, der wenig später hinter Panzerglas (siehe Bildmitte) auf Capitol Hill seine erste Rede als 44. Präsident der USA hielt, Januar 2009
Unter Konservativen: Der Altmeister der Außenpolitik, Henry Kissinger, im Gespräch mit Spiegel-Redakteur und Buchautor Jan Fleischhauer, Autor des Bestsellers "Unter Linken. Wie ich aus Versehen ein Konservativer wurde".
Nachtschicht im Weißen Haus: Obamas Pressegespräche finden immer im East Room des Weißen Hauses statt - und immer spät abends, Washington, Juli 2009



































