Monatsarchiv für Februar 2010

Gabor Steingart

Schweizer Bankgeheimnis: Einer gegen alle

walder-meyer-xsDienstag, den 16. Februar 2010
Bekannt ist: In der Schweiz wird gegen Deutschland gewütet, weil die Berliner Regierung beschlossen hat die Steuersünder-CD zu erwerben. Weniger bekannt ist: Ein Schweizer hat den Mut, seinen Landsleuten zu widersprechen. Der Publizist des Ringier-Verlages Frank A. Meyer begründet – ausgerechnet im Interview mit Ringier-Geschäftsführer Marc Walder – seine auch von den Konzernblättern abweichende Meinung. Zu besichtigen ist ein bemerkenswertes Dokument von Zivilcourage – und von innerer Pressefreiheit.

ÜBER ANGST, WUT UND SÜNDENBÖCKE
Marc Walder, 44, ist Geschäftsführer von Ringier Schweiz
Frank A. Meyer, 66, arbeitet als Journalist im Hause Ringier

Sagen Sie mal, Frank A. Meyer, Sie geben den Deutschen recht, wenn sie CDs mit geklauten Schweizer Kontodaten kaufen. Was meinen eigentlich Ihre Leser dazu?
Ich bin dafür, dass die Deutschen kaufen, was ihnen ohnehin gehört.Die Daten sind der Schlüssel zu riesigen Summen hinterzogener Steuern – also zu Diebesgut, das Schweizer Banken als Hehler verwalten, unter dem Deckmantel des Bankgeheimnisses.

Und? Erhalten Sie nun viele Rückmeldungen?
Es sind auffallend wenige, und meistens sind es Beschimpfungen. Aus der rechten Ecke kommt natürlich die peinlichste Post. Aber daran habe ich mich längst gewöhnt. Ich kämpfe schon seit zwanzig Jahren gegen das Bankgeheimnis für Steuerbetrüger aus dem Ausland.

Aber sind die Reaktionen nicht verständlich? Auch die
offizielle Schweiz wehrt sich ja heftig gegen den Datenklau.

Die Reaktionen, leider auch der Schweizer Medien, sind nicht nur heftig, sie sind vulgär: Angela Merkel und Wolfgang Schäuble werden als gesuchte Schwerverbrecher plakatiert. Es wird gefordert, jeden deutschen Minister zu verhaften, der Schweizer Boden betritt. Blocher, der Pate dieses vulgären politischen Milieus, unterstellt der deutschen Kanzlerin mangelhaftes Demokratieverständnis, weil sie ja aus der DDR stamme. Wie immer bei Blocher ist diese Beschimpfung besonders perfide. Angela Merkel weiss im Unterschied zu ihm, was eine Diktatur ist; sie hat sie am eigenen Leib erlebt und ist gerade deshalb eine sehr sensible und unerschütterliche Demokratin.

Reagieren die Schweizer vielleicht deshalb so emotional, weil es um die Deutschen geht?
Lieber Marc Walder, es ist nicht die Reaktion der Schweizer!

Sondern?
Es ist nur die Reaktion der Deutschschweizer. Bei den Deutschschweizern sind seit jeher Angst, Abneigung und Misstrauen im Spiel, wenn es um Konflikte mit dem nördlichen Nachbarn geht. In diesem Reflex schwingen historische Erfahrungen mit, aber auch Minderwertigkeitskomplexe der kleinen Deutschschweiz gegenüber der grössten und politisch wie wirtschaftlich bedeutendsten Nation Europas.

Das erklärt doch nicht den gegenwärtigen Gefühlsausbruch!
Da haben Sie recht. In diesem Amalgam aus Wut und Verwirrung steckt auch eine gewaltige Verunsicherung und vor allem der Unwille, der Wirklichkeit ins Auge zu blicken, die Abwehr jeder Selbstkritik. Es muss ein Schuldiger her, weil man vor der eigenen Schuld die Augen verschliesst. Deutschland eignet sich trefflich zum Sündenbock.

Sie leben ja nun in Deutschland. Wie wird dort diskutiert?
Durch die Fernseh-Talkshows pilgern die Prediger des primitivsten Schweizer Patriotismus. Aber das gefällt polarisierenden Moderatoren wie beispielsweise Frank Plasberg. Denn Talkmaster sind Talkmaster – je lärmiger es zugeht, desto wohler ist ihnen. Ganz anders der Stil in den gedruckten Medien: differenzierte Berichte über das Dilemma der Schweiz, faire bis selbstkritische Kommentare, auch was den Ankauf illegaler Daten betrifft. Das ist ein Klassenunterschied zu den meisten Schweizer Printmedien.

Jetzt sind Sie aber zu hart zur Schweiz!
Ich bin noch nicht fertig: In unserem politischen Diskurs, in unserer Streitkultur, in unserem Umgang mit den andern müssen wir dringend europäisches Niveau entwickeln. Im Fussball scheint uns das schon zu gelingen. Das stimmt mich hoffnungsfroh …

Gabor Steingart

Vorbild China

Montag, den 15. Februar 2010
Viele China-Experten haben sich geirrt. Das Reich der Mitte will kein zweites Amerika werden. Mit dem Aufstieg zur Wirtschaftsgrossmacht ist nicht eine Annährung an die amerikanische Grossmacht erfolgt. Die Konvergenz-Theorie scheint damit widerlegt. In der Aussenpolitik – vor allem wenn es um den Umgang mit Iran, Nordkorea, Tibet und Taiwan geht – könnten die Meinungsunterschiede mit dem Westen kaum grösser sein. Das neue China ist nicht weniger agressiv als das alte. In der Finanzpolitik hingegen kann der Westen von den Chinesen einiges lernen. Dazu habe ich heute einen Kommentar auf Spiegel-Online geschrieben.

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SUPERMACHT MIT SUPERSCHULDEN

Von Gabor Steingart, Washington

Das haben sich die USA selbst eingebrockt: Mit Hingabe haben sie Geld verprasst, das sie sich in Peking geliehen haben. Jetzt wettert Obama gegen die chinesische Geldpolitik, dabei sollte er lieber das Geschick der neuen Weltmacht anerkennen. Und seiner Nation endlich das Sparen beibringen.

Es ist wichtig, Freunde zu haben, heißt es immer wieder. In der Politik aber ist es genauso wichtig, Feinde zu haben. Gegnerschaft verbindet.
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Gabor Steingart

Wie tapfer sind die Amerikaner?

Donnerstag, den 11. Februar 2010

gabor-steingart-schneejuergen-ruettgersIn Washington herrscht weiter der Ausnahmezustand. Die Washington Post empfindet die weisse Pracht als “Snowmagadon”. Schulen und Behörden haben seit Beginn des Flockenfalls die Arbeit eingestellt, die Arbeiter der Stromwerke offenbar auch. 35.000 Haushalte sind seit Tagen ohne Elektrizität.

Addiert man die gesetzlichen Feiertage und die arbeitsfreien “Snow Days” übertrifft die US-Hauptstadt die deutschen Urlaubsweltmeister um Längen. Der amerikanische Sozialstaat ist grösser als es die Statistiken ausweisen.

Auffällig: Alle meine Termine mit Amerikanern werden heute abgesagt.
Einer schreibt: “Hi, Gabor….well, welcome to the blizzard! I guess we are snowed out tonight. Even if I wanted to brave the elements with my 4wd, I don’t think I would make it.”
Ein anderer: “Gabor, We are not able to get out of the driveway yet. I am assuming we will be by the end of the day today. Will keep you posted about my availability tomorrow.”

Die Termine mit meinen deutschen Landsleuten dagegen finden ordnungsgemäss statt. Der in Washington weilende Prof. Zimmermann, Präsident des DIW, schlägt sich trotz Schneeverwehungen durch. Auch das für 8:30 verabredete Frühstück mit Jürgen Rüttgers findet statt. Wir freuen uns über das nun gänzlich weisse Weiße Haus – und schmunzeln über die Amerikaner. Der NRW-Ministerpräsident, der jedes Jahr in die USA kommt um sich einen Eindruck vom Zustand der Supermacht zu verschaffen, hat mehr Zeit in Washington als gedacht. Sein Termin in Los Angeles mit Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger fällt aus – wegen Schneefall.

Gabor Steingart

KISS-Rocker gegen FED-Langweiler

Mittwoch, den 10. Februar 2010
Diesen Kunden mögen die Konzernchefs nicht sonderlich: Ben Bernanke, Chef der US-Notenbank, ist seit Jugendtagen (siehe Schwarz-Weiß-Bild) bekennender Dr. Pepper Trinker. Die klebrige Kirsch-Brause wirkt damit heute noch älter als alt. Bernanke ist zwar klug, aber nicht cool. Eine neue Werbekampagne soll die Softdrink-Brause nun verjüngen. Dafür wurde die Hardrockband Kiss engagiert, deren Mitglieder zwar auch schon im Rentneralter sind, aber in den USA derzeit ein Comeback erleben. Gemessen am Alter von Dr. Pepper ist allerdings auch Bernake ein Jüngling. Die Brause wurde 1885 erfunden, noch vor Coca Cola.

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Gabor Steingart

Sozialkrise in den USA: Hungrige Kinder

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Dienstag, den 9. Februar 2010
Die Rezession ist technisch beendet, sagt die amerikanische Notenbank. Menschlich aber nicht, müsste man hinzufügen. Seit der Great Depression in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts haben noch nie so viele Amerikaner von Lebensmittelmarken gelebt wie heute. Jeder 1o. Erwachsene und jedes 8. Kind müssen aus dem Staatshaushalt ernährt werden, wie die Regierung heute meldet.

In den Schlafunterkünften von Staat und Kirchen ist es eng geworden. Nicht nur in Not geratene Menschen, sondern auch zahlreiche Flöhe haben sich bei der Kälte dort eingenistet. Kürzlich besuchte ich die Bowery Mission in New York, um mir ein realistisches Bild von den Zuständen zu verschaffen. Das bekam ich. Auf dem Rückweg krabbelte es auf Kopf und Rücken.

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Montag, den 8. Februar 2010
Nicht die Finanzkrise, wohl aber der heftige Schneefall hat dem amerikanischen Kapitalismus arg zugesetzt. Zumindest in der Hauptstadt Washington kam in den vergangenen Tagen nicht nur der Verkehr, sondern auch die Geschäftstätigkeit zum Erliegen. Ein von den Einheimischen „snow blizzard“ getaufter Schneefall (nicht heftiger als das, was im Allgäu üblich ist) hat der amerikanischen Hauptstadt den Geschäftssinn ausgetrieben.

Die Taxen der Marken Mercury und Lincoln waren am Wochenende aus dem Strassenbild verschwunden. Diese Wagen geraten schon bei Nieselregen ins Schlingern. Auch die Busse blieben im Depot. Die Einheimischen sausten auf Skiern durch Georgetown.

Die meisten Geschäfte und selbst die Kaffeekette „Starbucks“ hatte den Betrieb eingestellt – schon aus Angst vor den Schadensersatzklagen der Mitarbeiter. Denn es ist glatt draussen.

Die Eisenbahngesellschaft Amtrak setzte am Samstag alle Züge aus, bis auf einen. Den nahm ich denn auch. Von New York nach Washington brauchte der Regionalexpress annähernd so lange wie die Lufthansa von Frankfurt nach Washington. Selbst im Zug schneite es, siehe Foto. Die traditionsreichen Stahlungetüme sind, wie sich jetzt zeigte, nicht ganz dicht.

Auch auf der Nachfrageseite geriet der Kapitalismus ins Stocken, denn alle Schulkinder und alle Regierungsangestellten dürfen derzeit zuhause bleiben. Dadurch wiederum sehen sich viele private Firmen gezwungen, ihren Beschäftigten ebenfalls frei zu geben. Im Land des Turbokapitalismus herrscht ungewohnte Stille.

Nur die tapferen und fleißigen Einwanderer aus Lateinamerika retteten die kapitalistische Ehre Amerikas. Sie gingen in den innerstädtischen Wohngebieten von Tür zu Tür und boten ihre Dienste als Schnee-Schaufler an. Das Freilegen von Hauseingang und Auto war schon für 30 Dollar zu haben. Für Nachfolgeaufträge ist gesorgt: Morgen soll es wieder schneien.

Gabor Steingart

Anti-Terrorkrieg: Neue Lockerheit

Samstag, den 6. Februar 2010
Die strengeren Regeln, die kurz nach Weihnachten im transatlantischen Flugverkehr erlassen wurden, gelten nicht mehr. Nach dem Beinahe-Anschlag von Detroit war es auf allen nach Amerika einschwebenden Maschinen verboten, sich eine Stunde vor Landung noch vom Platz zu bewegen. Auch die Toiletten wurden verschlossen. Diese Regel erwies sich als nicht praxistauglich. Der Druck war zu gross. Die Toilettentüren sind wieder offen.

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Mittwoch, den 3. Februar 2010
Neulich bin ich mit dem Zug nach Stuttgart gefahren, um den Verleger Dieter von Holtzbrinck zu besuchen. Wir haben über Wirtschaft und Politik gesprochen. Und über das Zeitungmachen im Zeitalter des Internet. Er hat mich gebeten, als Chefredakteur die Führung der „Handelsblatt“-Redaktion zu übernehmen. Das ist Ehre und Herausforderung zugleich.

Das in Düsseldorf erscheinende „Handelsblatt“ ist Deutschlands grösste Wirtschafts- und Finanzzeitung. Die Verlegerfamilie hat stets auf Qualitätsjournalismus Wert gelegt. 165 gut ausgebildete Redakteure arbeiten heute für die Zeitung. Mit Auslandsbüros in über 25 Staaten unterhält das „Handelsblatt“ ein Korrespondentennetz, das zu den grössten zählt. Täglich erreicht die Zeitung mit seiner gedruckten Ausgabe, dem Online-Portal und seinen Handynews rund eine halbe Million Menschen.

handelsblatt-1Wir wollen Relevanz und Reichweite des „Handelsblatt“ weiter steigern, so hat Dieter von Holtzbrinck an jenem Abend das gemeinsame Ziel formuliert. Er ist stolz auf das, was viele in der Branche „das Wunder von Hamburg“ nennen. Dort haben „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und der Verlagsleiter Rainer Esser die Auflage, das Ansehen und den Lesespass der Wochenzeitung erkennbar vergrössert. „Die Zeit“ gehört, so wie auch der „Tagesspiegel“ in Berlin, ebenfalls der Verlegerfamilie von Holtzbrinck.

Zusammen mit den Redakteurinnen und Redakteuren des „Handelsblatt“ wollen wir auf dem Gebiet des Wirtschaftsjournalismus diesen Erfolg wiederholen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit. Etliche Redakteure kenne ich noch aus unserer gemeinsamen Zeit als Schüler der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Die wurde vor 22 Jahren von Ex-Spiegel-Journalist Prof. Ferdinand Simoneit und Dieter von Holtzbrinck gegründet. Wir waren der erste Jahrgang. Das Motto des Schulleiters hat die Jahrzehnte überlebt: „Qualität kommt von Quälen.“

Die heutige Zeit ist ökonomisch schwierig, aber publizistisch reizvoll: Noch nie haben sich mehr Menschen für das Abenteuer Wirtschaft interessiert als heute. Die Exportnation Deutschland steht im Zentrum der globalen Verschiebung von Macht und Wohlstand, die unsere Epoche prägt. In der Biomedizin und in der Kommunikationstechnologie erleben wir eine zweite industrielle Revolution. Es gibt viel zu erklären und viel zu erzählen.

Nicht alles, was sich in der Wirtschaft tut, kann uns gefallen. Viele schauen irritiert auf das Treiben an den Finanzmärkten. Reformen sind notwendig, nicht nur bei den Banken. Unser Staat hat sich mehr Schulden aufgebürdet, als ihm guttut. Eine unabhängige, zuweilen auch unbequeme Stimme der Vernunft, das war das „Handelsblatt“ immer. Sie soll in Zukunft noch deutlicher zu vernehmen sein.

Natürlich fällt der Abschied vom „Spiegel“ schwer. 20 Jahre arbeitete ich für das von Rudolf Augstein gegründete Blatt, das ich immer auch als mein Blatt empfunden habe. Für den „Spiegel“ war ich erst in Leipzig, später in Bonn, Berlin und Hamburg, zuletzt auf jenem Posten, von dem ich schon als Jugendlicher träumte. Andere wollten Lehrer oder Pilot werden, ich wollte als White House Korrespondent in Washington arbeiten. Ich verdanke dem „Spiegel“ viel. Ich werde ihn in Ehren halten. Vermisse tue ich ihn jetzt schon.
Für ein nostalgisches Abschiednehmen ist es noch zu früh. Die Herausforderung „Handelsblatt“ beginnt erst, wenn der Winter sich aus Deutschland verzogen hat.

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USA/Europa: Wer hat das Sagen?

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Dienstag, den 2. Februar 2010
US-Präsident Obama hat angekündigt, nicht am grossen EU-Gipfel in Madrid teilzunehmen. Die Europäer fühlen sich brüskiert. Sie seien selber schuld, schreibt das “Wall Street Journal” weil immer unklarer sei, wer in Europa das Sagen habe, der neu installierte EU-Präsident, der Präsident der EU-Komission, der Ratsvorsitzende (ein Posten, der alle 6 Monate von einem Regierungschef zum nächsten wechselt). Dabei hängt die Absage Obamas weniger mit den Zuständen in Europa als mit der Lage in Amerika zusammen. Hier ist nur einer “in charge”, der Präsident. Der aber muss Krieg führen, Terroristen vom Besteigen amerikanischer Flugzeuge abhalten, die Steuern der Reichen erhöhen, Wall Street zur Vernunft bringen, die Gesundheitsversicherung einführen, die Arbeitslosigkeit bekämpfen, die nächsten Wahlen gewinnen und die Grobheiten der Republikaner erwidern. Das ist zuviel für einen. Deshalb bleibt er zuhause. Europa sollte nachsichtig sein – und den Amerikanern selbstbewußt vielleicht eine Dreifach-Führung empfehlen. Or to say it in English: Your president has too much on his plate.