22.12.2009
Die gestohlene Demokratie
DIE GESTOHLENE DEMOKRATIE
Taschenbuch-Ausgabe von “Die Machtfrage”
Das Wahl-Buch´09
Verlag: Piper München
Brochiert, 210 Seiten
August 2009
Bonn, Berlin, Washington: SPIEGEL-Mann Gabor Steingart kennt den politischen Betrieb wie nur wenige Journalisten. Pünktlich zum 60. Geburtstag der Bundesrepublik unterzieht er die bundesdeutsche Demokratie einer Analyse. In “Die gestohlene Demokratie” – die Taschenbuchausgabe des Bestsellers “Die Machtfrage. Ansichten eines Nichtwählers” – beschreibt er die demokratische Leidenschaft der frühen Jahre und den sich beschleunigenden Niedergang der Volksparteien. Vor dem Hintergrund der aktuellen Weltwirtschaftskrise beurteilt er die Kanzlerkandidaten und berichtet von der Entfremdung zwischen Wählern und Gewählten. Sein Befund: Die Demokratie in Deutschland ist erstarrt. Die Parteien, deren Mitgliederzahlen sich seit den 70er Jahren halbiert haben, sind nicht mehr repräsentativ für das Volk, das sie führen. Sie fremdeln mit der Lebenswirklichkeit.
60 Jahre Demokratie in Deutschland.
Die Geschichte einer Erstarrung.
Allerdings: Ihr Machtwille ist ungebrochen. Auch die inhaltlich ausgezehrten und personell ermatteten Organisationen bean-spruchen alle Führungspositionen im Staate für sich. Wirtschaftlich erfolgreiche Bürger sind ihnen suspekt, die Jungen empfinden sie als zu aufmüpfig, politisch Unabhängige gelten ihnen als Stören-friede. Derweil die amerikanische Demokratie unter Präsident Barack Obama erblüht, verwandelt sich Deutschland zunehmend in eine “Demokratie von oben”, in der immer häufiger “Politik ohne Volk” betrieben werde. Die kommende Bundestagswahl vergleicht Steingart mit einer Lotterie: “Der Wähler wirft ein Los in die große Trommel, die Parteien ziehen sich eine Koalitionsregierung heraus. Die Machtfrage beantworten die Parteien beim nächsten Mal selbst, nicht die Bürger.”
Deshalb rät das Buch zur Erneuerung der deutschen Demokratie.
Das im August´09 im Piper-Verlag, München, erscheinende Buch “Die gestohlene Demokratie” enthält ein aktualisiertes Vorwort und auf über 100 Seiten die grosse Debatte des Wahljahres “Wählen oder Nichtwählen” mit Stimmen von Politikern, Publizisten, Lesern und Leserinnen.
Tausende von Menschen haben sich auf Lesungen, Diskussionsforen und im Internet an dieser Diskussion beteiligt. Ihnen allen sei an dieser Stelle für Widerspruch und Zuspruch, vor allem aber für ihr Engagement gedankt. Dieses Buch ist all denen gewidmet, die für eine Erneuerung der Demokratie in Deutschland streiten.
“Steingart setzt Themen gegen die Oberflächlichkeit.”
- Jury “Helmut Schmidt Journalistenpreis”
“Ich empfehle nicht das Nichtwählen, aber ich empfehle dieses Buch.”
- Karl-Theodor zu Guttenberg
“Sprachlich brilliant.”
- Kölner Stadtanzeiger
“Messerscharfe Analyse.”
- Stuttgarter Nachrichten
“Eine der herausragenden Neuerscheinungen des Jahres 2009.”
- Deutschlandfunk
“Steingart besitzt eine scharfsinnige und seltene Auffassungsgabe. Er versteht, warum die alten Begriffe nicht mehr taugen, wenn man die Welt von morgen verstehen will.”
- Jonathan Alter, Newsweek
“Es gibt Autoren, die komplizierte Tatbestände kompliziert beschreiben. Andere stellen einfache Vorgänge umständlich dar. Nur wenige sind in der Lage, komplexe Zusammenhänge so anzugehen, dass sie einfach erscheinen. Gabor Steingart kann es. Mit Logik, Lust und Liebe zu den Sensationen des politischen Alltags.”
- Henryk Broder, Publizist









